Straßenbahn in Frankreich - Paris, Linie T1

Im Nordwesten der Stadt entstand die erste Tramwaylinie. Diese klassische Straßenbahn auf weitgehend eigenem Gleiskörper verbindet als Tangente drei Metroendstationen und ersetzt ein ganzes Buslinienbündel. Sie war eine der ersten modernen Niederflursysteme in Frankreich. Typisch französisch das durchgehende Design, die "Corporate Identity", mit dem Frankreich auch Produkte der Infrastruktur versieht; typisch kompromisslos auch die spitzen Kegel, mit der allzu freche Autofahrer von der Trasse ferngehalten werden.

2003 wurde die Linie erstmals verlängert: nun wird in Noisy-le-Sec die RER-Linie E erreicht. Die Fahrzeuge wurden um die von der T2 übernommenen Wagen ergänzt und einheitlich neu dekoriert. Obwohl die Neubaustrecke teilweise entlang eines Autobahnzubringers verläuft wurde die sorgfältige Gestaltung auch hier fortgesetzt. Bei der Querung der Autostraße hat die Straßenbahn - wie in Frankreich selbstverständlich - Vorrang.

Die Verlängerung um 10 Stationen nach Westen wurde inzwischen eröffnet:



Derzeit wird die weitere Westverlängerung der Linie in den Stadtteil Colombes vorbereitet, dort soll sie auf die Linie T2 treffen; die seit Jahren umstrittene Verlängerung am anderen Ende wird endlich ebenfalls wahrscheinlicher. Großer Wermutstropfen dabei: Der RATP scheint die Linie zu lang für stabilden Betrieb, sie soll in drei (!) unabhängige Teilstücke getrennt werden.




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Die nächste Verlängerung nach Colombes - wie immer vorbildlich die Kommunikation mit der Bevölkerung

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Letzte Änderung: 4.12.2017