Shared Spaces
In Wien ist der Versuch, den Verkehr in den Griff zu bekommen, derzeit noch von "immer mehr desselben" geprägt. Häufen sich an einer Stelle die Unfälle, werden zusätzliche Verkehrsschilder aufgestellt oder Bodenmarkierungen aufgemalt. Diese überfordern den Autofahrer immer mehr. Vor allem Blinklichter ausserhalb der eigentlichen Gefahrenzone sprechen das periphere Sehen an und lenken den Blick weg vom eigentlichen Geschehen.

Ausgehend von Holland ist inzwischen ein Modell im Vormarsch, das völlig in die Gegenrichtung weist: Shared Spaces. In diesen Bereichen werden fast alle Verkehrszeichen entfernt, die Trennung zwischen Gehweg und Fahrbahn aufgehoben, die Autofahrer künstlich "verunsichert" - mit dem Ergebnis, dass die Geschwindigkeit stark abnimmt, die Lenker wesentlich aufmerksamer werden. Das Vergleichsfoto zeigt Gleinstätten in der Steiermark:
Video: Vorbild Drachten (Niederlande)
Video: Vorbild Oosterwolde (Niederlande)
Video: Vorbild Bohmte (Deutschland)
Eine Stadt in England hat alle Verkehrsampeln abgeschaltet
Weitere Informationen auf Wikipedia
Gleinstätten in der Steiermark ist die erste österreichische Stadt, die den Schritt zu Shared Spaces gewagt hat
Gleinstätten vorher / nachher
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