Prag, die Schnellstraßenbahn nach Barrandov

Auch in Prag gibt es ein eindrucksvolles Beispiel für umweltgerechten Vorortverkehr auf heutigem Standard. Während in Wien die neuen U-Bahn-Trassen die ohnehin schon hässlichen Vororte durchschneiden, sind die architektonischen Extravaganzen in Prag durchaus stadtbildprägend.

Links ein Bild der neuen U1-Trasse in Leopoldau; rechts die Stadtbahn in Prag. Rasengleis und eine Schallschutzwand machen die Züge lautlos, trotzdem können Fußgänger die Strecke problemlos queren. Dass die ganze Anlage wesentlich kostengünstiger als die vergleichbare U1-Verlängerung ist, versteht sich von selbst; darüber hinaus kann man bedarfsgerecht mit angemessenen Garnituren fahren, während in Wien Langzüge für 800 Fahrgäste in die "Pampa" fahren.

U1 Leopoldau Schnellstraßenbahn Barrandov

Trotz ausgefallener Architektur: Alle Bahnsteige sind barrierefrei erreichbar - aber trotzdem ohne Rolltreppen oder Lifte, damit nicht nur Kostensparend, sondern auch zuverlässig auch für ältere Menschen zugänglich! Die Strecke führt durch kurze Unterführungen, wo es unbedingt nötig war; trotz der Anpassung ans Gelände ist die Reisegeschwindigkeit fast gleich hoch wie bei der U-Bahn, mit allerdings wesentlich weniger Aufwand, kürzeren Haltestellenabständen und damit höherem Verkehrswert.





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Letzte Änderung: 18.12.2017