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Das Modell des Heizhauses ist den Bauten in Wien-Ost oder Stadlau nachempfunden. Die Aussenfassade besteht aus zwei Pola-Bausätzen, die Fensterteilung ist damit zwar nicht originalgetreu, aber dieser Kompromiss schien mir akzeptabel. Alles komplett selbst zu bauen wäre zu aufwendig gewesen.

Mein erster Versuch scheiterte an den Arbeitsgruben. Ich hatte vor, den Gleiszwischenraum mit Gips aufzufüllen, das sah aber nicht sehr gut aus, und vor allem war es dann kaum mehr möglich, die Schienen zu reinigen. Ausserdem war das ganze zu wackelig, also - zurück an den Start.

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Die Neukonstruktion erhielt einen stabilen Holzrahmen, die Idee war nun, das ganze Objekt komplett aus der Anlage herausheben zu können - erstens um gut daran arbeiten zu können, zweitens um es auch später als Fotohintergrund zu verwenden. Die Fassade blieb die gleiche, allerdings durch Pexiglasstreifen verstärkt. Das Problem bei den Bausätzen ist ja auch die zu geringe Wandstärke, eine massive Ziegelwand mit 80 cm Stärke müsste im Modell etwa 9 mm dick sein. Die jetzige Lösung bildet das einigermaßen glaubhaft nach. Die Untersuchungsgruben habe ich mit Teilen von Bohemia nachgebildet. Links die ursprüngliche Version, rechts die verstärkten Wände:

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Ähnlich wie beim Vorbild werden kleinere Wartungsarbeiten im Heizhaus durchgeführt. Die Maschinen stehen an der Hallenwand, zwischen den Gleisen sind verschiedene Lokomotivteile wie Zylinder oder Treibstangen gelagert. Das ist übrigens ein Tribut an mein modellbahnerisches Waterloo - ich bin an einem Gerard-Messingbausatz einer 310 kläglich gescheitert, das sind jetzt die Trümmer davon... Nur noch Schrott, im wahrsten Sinne. Die Möbel und Maschinen sind aus Weissmetall.

Auch noch unzufrieden bin ich mit den Fenstern der gut einsehbaren vorderen Fassade. Die dünneren Stege sind "übersetzt" fast 10 cm breit! bei den Glasscheiben habe ich ein wenig experimentiert, verschiedene Glassorten sind in die Fenster eingesetzt, einige Scheiben eingeschlagen:

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Für das Dach baute ich eine Vorrichtung, um den Dachstuhl sauber montieren zu können. Die Dachbalken wurden nach Vorbildfotos aus Evergreen-Ploystyrolstreifen angefertigt, die Dachfläche selbst besteht aus 2mm-Plexiglas.

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Der fast fertige Dachstuhl macht dunkel gespritzt schon einen ganz ordentlichen Eindruck. Noch fehlt der Dachaufsatz, und die Innenwände sind noch nicht gealtert. Auch die Rauchabzüge fehlen noch, und an den Endfassaden blitzt das Licht herein, das Dach ist dort noch nicht angepasst.

Nächste Amtshandlung: Die Beleuchtung und weitere farbliche Anpassungen. Ich habe 2mal 7 Lämpchen an N-Profile gelötet. Obwohl es die ziemlich kleinsten erhältlichen Lämpchen sind, bin ich mit dem Gesamteindruck nicht ganz zufrieden, allerdings fällt mir momentan noch keine bessere Lösung ein.

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Wie oben erwähnt, bin ich mit den zu dicken Fensterrahmen unzufrieden. Links habe ich ein gelasertes Probestück eingebaut, am rechten Bild die endgültige Version mit Lüftungsklappen.

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Das nächste Problemchen war das große runde Fenster im Giebel. Ich habe ein rundes Loch geschnitten und den Kern einer Tixo-Rolle reingesteckt, die schien mir passend (links). Das war natürlich keine Dauerlösung, und so ließ ich den Ziegelring und das Fenster ätzen (rechts). Die Fensterleibung ist aber weiterhin die Klebenbandrolle :-)

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Die Aussenfassade ist abnehmbar, um Einblick in die "heilige Halle" zu gewähren. Um die Fugen zu kaschieren habe ich Gras an den Kante "gepflanzt". Hier habe ich zum ersten Mal das elektrostatische Teesieb eingestzt, das ich bei den Modellbaumesse erstand. Funktioniert ganz gut, wenn auch zeitaufwendig. Den angerichteten Saustall bzw die zuviel gestreuten Grashalme habe ich einfach weggesaugt, ein Stück Damenstrumpf am Staubsauger rettet das Material zur Wiederverwendung.

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Verwandtes Thema: Fotos des fertigen Modells

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