Freiburg im Breisbau: Vauban

Der Stadtteil "Vauban" entstand am südlichen Stadtrand von Freiburg im Breisgau am Gelände einer früheren Kaserne. Bekannt wurde das Projekt durch sein Verkehrskonzept der "autofreien Siedlung": Die PKW der Bewohner parken in Sammelgarage am Rand, die Straßen selbst dürfen im Schritttempo befahren werden, parken ist nicht erlaubt, Garagen bei den Häusern gibt es nicht. Ein eigener "Autofreiverein" überwacht die Einhaltung der Spielregeln; eine Straßenbahnachse erschließt die Siedlung öffentlich.

Ganz bewusst entschied man sich für dieses Konzept: Jeder Alltagsweg beginnt zu Hause, hier fällt auch die Entscheidung über das verkehrsmittel. Ist der Parkplatz vor dem Haus, siegt meist die Bequemlichkeit. Tiefgaragen unter dem eigenen Haus "verstecken" die Autos zwar, schaffen aber auch Fakten: Sie kosten viel geld, das Wohnen wird damit auch für die Menschen teurer, die kein Auto haben. Der "Verlust" des Parkplatzes in unmittelbarer Nähe ist der Gewinn für die Menschen: Platz zum Spielen, für Gärten oder für tägliche Begegnungen, weniger Lärm, saubere Luft. Das Ergebnis ist verblüffend: In Vauban wohnt die prozentuell größte Zahl an Kindern, verglichen mit der ganzen Bundesrepublik!








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Letzte Änderung: 1.12.2017