Visionen für Wien Konzept Donau/Prater

Die neue Linie U2 schafft zwar eine neue Schnellverbindung zwischen Stadlau und Zentrum; im Bereich Praterstern - Messe - Stadion - Donau führte sie aber zu einer Ausdünnung des bestehenden Oberflächennetzes. Durch die entlang der Trasse zu erwartende Neubebauung steigt der Verkehrsdruck auf den Prater. Durch zwei neue Praterquerungen von nur wenigen hundert Metern Straßenbahnneubaustrecke kann der Prater für den Autoverkehr weitgehend gesperrt werden:

Eine neue Linie (hier "14 oder 18" genannt) verbindet die Neubaugebiete im 3. Bezirk mit dem Prater. Untersuchungen brachten das ergebnis, dass die Auslastung der Linie damit gleichmäßiger wäre - heute ist der 18er in der Schlachthausgasse deutlich schwächer als zwischen Hauptbahnhof und Westbahnhof.

Die bestehende Linie 1 kann - um zwei Stationen verlängert - die Messe mit dem dritten Bezirk verbinden und gemeinsam mit einer wiedererrichteten Linie 11 und der im Masterplan enthaltenen Linie O den Bereich Nordbahnhof und das Stuwerviertel mit den Linien U6, U1 und U2 verknüpfen. Die Linie 11 könnte aber auch als "Tram-Train" geführt werden - neue Garnituren könnten von der Vorortelinie kommend auf die Straßenbahngleise wechseln und damit einen attraktiven Halbring um Wien schaffen. Auch durch den neuen Standort der Wirtschaftuni bei der Südportalstraße würde die Linienverlängerung Vorteile bringen.

Downloads der Pläne als PDF:

Linie 1 (im Plan als "N" bezeichnet) und 11 parallel zur Donau
Linie 18, Praterquerung


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Karten: Bernhard Schandl. Letzte Änderung: 12.10.2015